Tantal steckt in Kondensatoren, Wärmetauschern, Implantaten, Sputtertargets und Triebwerken. Die wertvollsten Quellen sind Produktionsrückstände aus Elektronik, Chemie und Medizintechnik.
Tantal-Elektrolytkondensatoren stecken in jedem Smartphone, Laptop, Steuergerät und jeder Stromversorgung. Die gelben/schwarzen SMD-Bauteile enthalten einen Tantalkern, der bei der Zerlegung von Altgeräten oder als Ausschuss aus der Fertigung anfällt.
Tantal ist gegen fast alle Säuren immun (außer Flusssäure). Deshalb wird es in Wärmetauschern, Rohrauskleidungen, Berstscheiben, Bajonett-Heizern und Tantal-Patches für emaillierte Behälter eingesetzt. Typische Herkunft: Chemieparks, Pharmaunternehmen, Apparatebauer.
Tantal ist voll biokompatibel und röntgensichtbar: Knochenimplantate, Schädelplatten, Markerdrähte, Clips, Kapillarröhrchen. Bei der Fertigung entstehen Stanzreste, Späne und Ausschuss mit hoher Reinheit.
Tantal-Sputtertargets werden als Diffusionsbarriere in Halbleiter-Chips und für optische Beschichtungen eingesetzt. Spent Targets, Shield-Rückstände und Prozessbauteile aus PVD-Anlagen.
Ta-haltige Superlegierungen kommen in Turbinenschaufeln und Triebwerkskomponenten zum Einsatz. Auch TaW-Legierungen (TaW2.5, TaW10) für extreme Temperaturen. Herkunft: Airlines, MRO-Betriebe, Luftfahrtzulieferer.
Tantal mit seinem Schmelzpunkt von 3.017 °C wird in Hochvakuum-Öfen und Sinteranlagen eingesetzt: Haken, Gestelle, Boats, Heizelemente, Strahlungsschilde, Tiegel. Herkunft: Härtereien, Sinterbetriebe, Ofenbauer.
Tantalcarbid (TaC) wird als Zusatz in Hartmetallen verwendet: Wendeschneidplatten, Ziehsteine, Verschleißteile. Schleifstaub und Sinterreste aus Werkzeugherstellern.
Ob Kondensatoren, Halbzeuge, Pulver oder Legierungen – tagesaktuelle Preise, kostenloser versicherter Versand bis 500 €.